Digitale Baustelle: Wo steht die Praxis heute?

Die modellbasierte Baustelle ist da – nicht so deren ausführbaren Daten. Auf diese warten viele Baumeister oftmals noch vergebens oder bekommen diese nicht in der notwendigen Qualität. Wie sie dennoch und deutlich vom Effizienzgewinn des digitalen Bauens profitieren, zeigt der Blick auf einige kleine und grosse Bauunternehmen, die einzelne oder gar alle ihrer Ausführungsprozesse aus eigener Initiative und mit Unterstützung von Partnern digitalisiert haben.

Stijepan Ljubicic, BIM-Manager/-Koordinator, Strabag AG

«Nach drei modellbasierten Baustellen haben wir erkannt: die Effizienz auf der digitalen Baustelle hängt von der Qualität der uns zur Verfügung gestellten Modelle ab. Parametrische Ausführungsmodelle, die sämtliche notwendigen Informationen für die Ausführung wie bspw. Betonieretappen enthalten, vereinfachen und beschleunigen unsere Arbeit deutlich. In Zusammenarbeit mit den Planern, welche die Modelle erstellen bekommen wir die notwendigen Informationen. Wir haben so sämtliche 2D-Pläne für Aushub (3D-Baggersteuerung), Absteckungs-, (Robotik-), Schalungs- und Bewehrungsarbeiten mit Modellen und Tablets ersetzt. Durch BIM2Field und die Cloud-Anbindung haben wir somit einen durchgängigen Datenfluss ohne Unterbrüche, arbeiten draussen immer mit den aktuellen Modellen und halten für die Bauleitung und Bauherrschaft laufend den aktuellen Baufortschritt fest. Weiteres Potenzial für noch mehr Produktivitätssteigerung und Durchgängigkeit bei der modellbasierten Ausführung steckt logischerweise in einem ganzheitlich digitalisierten System wo unter anderem auch die Lieferanten zum Beispiel mit digitalisierten Lieferscheinen eingebunden werden, um somit Ausmass und Abrechnungen für alle zu erleichtern. Mit den durchgängigen Lösungen von BuildingPoint stehen uns auch diesbezüglich jederzeit alle Möglichkeiten für einen weiteren Digitalisierungsschritt offen.»

Marco Andermatt, Mitinhaber & Leiter Ausführungsplanung Methabau

«Schneller, präziser, weniger fehleranfällig und erst noch viel einfacher. Schon vor vielen Jahren haben wir das enorme Potenzial erkannt, dass auch für unsere Branche in der Digitalisierung steckt. Entsprechend früh haben wir angefangen, Gewerk für Gewerk bewusst auf Ausführungsmodelle umzustellen. Auf diese Weise haben wir den heute durchgängig hohen Digitalisierungsgrad in unserer Planungsabteilung und den ausführenden Bereichen erreicht. Jedes Projekt – vom Einfamilienhaus bis hin zum Fussballstadion – bearbeiten wir durchgehend modellbasiert und so auch auf unseren Baustellen mit entsprechender digitaler Messtechnik. Im Einsatz stehen dort tagtäglich robotische Totalstationen und Laserscanner, die wir auch zur Qualitätskontrolle oder für sämtliche Bestandsaufnahmen nutzen. Aktuell testen wir Mixed Reality Systeme aus der Lösungspalette unserer Digitalisierungspartnerin BuildingPoint und sind so daran, damit bereits einen nächsten Schritt in die Zukunft des digitalen Bauens zu tun.»

Lohnt sich die digitale Baustelle auch für Ihr Bauunternehmen?

Definitiv! Die Praxis zeigt auf, wie Baumeister digitale Werkzeuge bereits heute zu ihrem Vorteil einsetzen: • Für Kalkulationen und Mengenermittlungen

  • Für die Erstellung von Bauprogrammen und der Optimierung der AVOR
  • Mit robotischen Totalstationen, die 2D-, 3D- und BIM-fähig sind
  • Für die Zusammenarbeit mit Partnern wie Planer und weitere Ausführende
  • In Kooperation mit einem Bauingenieur, um gemeinsam weitere Digitalisierungsschritte umzusetzen

Ebenso zeigt die Praxis auf, wie jedem Baumeister der Einstieg in die zukunftsträchtige digitale Bauwelt gelingt: Mit der Unterstützung durch eine Partnerin wie BuildingPoint, die mit ihren Lösungen Büro und Baustelle verbinden kann.

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